Bierernst?!

Die Sache mit … dem Bier auf Hawaii.

Gleich vorweg: der Mythos vom fehlenden Bier auf Hawaii ist eine ziemlich deutsche Angelegenheit. Seinen Ursprung hat er beim „Mann am Klavier“, als der der deutsch-schweizerische Entertainer, Bandleader, Musiker und Komponisten Paul („Paulchen“) Kuhn in die Musikgeschichte eingegangen ist. 1963 veröffentlichte der eigentlich im „ernsten“ Jazz verhaftete Pianist das Album „Die Farbe der Liebe“. Darauf fand sich ein Stück, das maßgeblich zu Kuhns Aufstieg in die Topriege der Schlagermusik beitragen sollte – und vielleicht dem ein oder anderen Bier-Touristen Reisepläne in den polynesischen Kulturraum gehörig durchkreuzt hat: „Es gibt kein Bier auf Hawaii“ erreichte zunächst Platz 5 der deutschen Charts, wurde dann aber schnell zu einem vielfach neu interpretierten Kultklassiker – übrigens nicht nur in der BRD, sondern auch bei den ostdeutschen Nachbarn.

Paul Kuhn singt in das Mikrofon eines Tonstudios

Begnadeter Jazz-Pianist, aber auch Schlagerkomponist: Paul Kuhn (1928-2013).

Nonsense-Texte wie der vom „Bier auf Hawaii“ oder der legendäre, thematisch eng verwandte „Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu-Strandbikini“, 1960 von Caterina Valente eingesungen, waren Ausdruck eines neuen Lebensgefühls der 1960er Jahre. Im Nachklang des Wirtschaftswunders war ein allgemeines Fernwehfieber unter den Deutschen ausgebrochen, das Leben fühlte sich wieder leichter an – und der Schlager war der richtige Soundtrack für den Traum von Exotik, Sonne und Sand. Zwar hat Paul Kuhn in späteren Jahren vielfach bedauert, immer noch auf seine Rolle als schelmischer Barpianist reduziert zu werden. Doch „Es gibt kein Bier auf Hawaii“ blieb untrennbar mit ihm verbunden – und zumindst die Tantiemen für diesen Riesenhit dürften den vielseitigen Ausnahmemusiker getröstet haben.

Aber: wie viel Wahrheit steckt denn nun drin, im Lied vom fehlenden Bier?

Soweit kein Bier zu sehen: Die acht größten Inseln Hawaiis. (Foto: Jacques Descloitre (NASA))

Tatsächlich verfügt der 50. Bundesstaat der USA, als welcher Hawaii seit 1959 firmiert, über eine blühende Brauereilandschaft. Neben kleineren Craftbeer-Produzenten existieren auch einige größere Brauereien, deren Erzeugnisse selbst Bierkennern in Europa ein Begriff sein dürften. Dazu gehört etwa das legendäre „Mauna Kea“ der „​​​​​​Kona Brewery“​. Das nach dem höchsten Vulkan auf „​​​​​​Big Island“​​​​​​​ benannte helle Bier verfügt nicht nur über einen hohen Alkoholgehalt, sondern ist auch ein wahrer „Hopfenkracher“​​​​​​.

Schneider Weisse in der „Bar 35“ in Honolulu. Wir helfen Euch mit einen kleinen Hinweis...

Gut möglich, dass US-Präsident Barack Obama, als wohl berühmtester Sohn Hawaiis, immer ein paar Flaschen dieses feinen Bieres im Weissen Haus gekühlt hält. Vielleicht aber hat er sich auch für die hervorragende „​​​​​German Alternative“ entschieden. Denn mit der TAP5 Hopfenweisse hält auch Schneider Weisse einen wahren Hopfen-Hochgenuss bereit. Und: nicht nur gibt es eben doch Bier auf Hawaii. Sondern auch einige davon aus unserer Kehlheimer Brauerei. Etwa in der legendären „Bar 35“, gelegen in der vibrierenden Chinatown der Inselhaupstadt Honolulu. Mit mehr als 200 erlesenen Bieren aus aller Welt ist unsere Schneider Weisse hier in allerbester Gesellschaft – und die „Bar 35“ ein echtes Traumziel für Bierfreunde.

 

Also dann: Mahalo!

 

Tap5 Hopfenweisse

 

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