Lebensweis(s)e
Genussfasten mit Schneider!

Liquida non frangunt jejuneum – Flüssiges bricht das Fasten nicht.

Es ist wieder soweit, ab dem Aschermittwoch (14.02.) beginnt die Fastenzeit. 40 Tage lang halten viele Menschen eisern das alljährliche Fasten. Die ganz Konsequenten halten sich lediglich an flüssige Nahrung, wie Brühe, Tee oder Saft. Es liegt jedoch im Ermessen jedes Einzelnen, auf was er oder sie in dieser Zeit verzichten möchte. Für manchen ist der Verzicht auf Schokolade genauso schwer, wie der Verzicht auf Essen generell für jemand anderen.

Das biblische Motiv ist das ebenfalls 40-tägige Fasten Jesu in der Wüste, in der er vom Heiligen Geist geführt wurde. Das Fasten, mit Verzicht auf Essen, gilt außerdem als eines der ältesten Naturheilverfahren und soll nicht nur den Körper, sondern auch die Seele reinigen. Auch in der Tierwelt gibt es das Fasten – Winterschlaf haltende Tiere schlafen, Zugvögel bewegen sich intensiv ohne Nahrungsaufnahme und Pinguine können bis zu sechs Monate pro Jahr bei Außentemperaturen bis minus 60 Grad fasten.

Schon vor über 100 Jahren hielt der Frankfurter Maler Johann Heinrich Hasselhorst die wilden Szenen in der Starkbierzeit fest. Bestimmt war auch der Aventinus hier Spiel ;-)

Schon vor über 100 Jahren hielt der Frankfurter Maler Johann Heinrich Hasselhorst die wilden Szenen in der Starkbierzeit fest.

Bestimmt war auch der Aventinus hier Spiel ;-)

So kam es nun, dass im Mittelalter ein paar Mönche hungrig in ihrem Kloster saßen und an einer Lösung feilten. Zu der Zeit schrieb die Kirche sogar bis zu 130 Tage Fasten vor! Da die Mönche ihre Zeit nicht mit Beten, sondern mit anstrengender körperlicher Arbeit verbrachten, war eine gehaltvolle Mahlzeit unentbehrlich. Deshalb erhöhten die spitzfindigen Mönche den Stammwürzegehalt des Bieres. Das Bier erhielt dadurch mehr Kohlenhydrate und natürlich mehr Alkohol. Sie nannten es Fastenbier. Da auch Bier vielerorts dem Fastengebot unterlag, musste der Papst den Konsum des Fastenbieres freigeben, deshalb ließen sie es nach Rom zum Papst bringen, damit er es probierte.

Die Mönche hatten dabei einen Hintergedanken. Sie wussten, dass das Starkbier den langen Weg nicht heil überstehen und verderben würde. Es schmeckte in der Tat so abscheulich, dass der Papst befand, dieses "Bier" könne in der Fastenzeit getrost getrunken werden. Es sei schon Buße genug, überhaupt davon zu kosten. Ein Starkbier, wie es die Mönche damals brauten, wird heute klar klassifiziert: Der Stammwürzegehalt muss bei über 16% und damit verbunden, der Alkoholgehalt bei 6,5% oder höher liegen.

Wenn ihr nicht nur Fasten, sondern Genussfasten wollt, dann legen wir euch TAP6 Mein Aventinus ans Herz, der garantiert kein Fasten bricht! Er ist der älteste Weizendoppelbock Bayerns - seit 1907! Sein kräftiger Körper in Kombination mit seiner malzaromatischen Süße bietet echten Tiefengenuss - eine geniale Kombination, perfekt süffig.

Bei uns hier in Kelheim veranstalten wir übrigens auch jedes Jahr ein Starkbierfest – das Aventinus Starkbierfest. Es findet dieses Jahr am 17. März statt. Für das Aventinus Starkbierfest im nächsten Jahr, findet der Vorverkauf am 03. Dezember statt, denn dieses Jahr ist es leider schon ausverkauft.

Und wenn das Fasten geschafft ist, passt unser Aventinus auch hervorragend zu Deftigem, zu dunklen Braten und süßen Nachspeisen.

 

Wohl bekomm’s!

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